Distance and Independent Studies Center

OKWest II

BMBF Projekte

OKWest II - Offene Komepenzregion Westpfalz, 2. Phase

Gewinnerprojekt im Wettbewerb: „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“, 2. Förderphase der 1. Wettbewerbsrunde

Verbundprojekt der TU Kaiserslautern, HS Kaiserslautern und des VCRP

 

Mittelgeber:

 

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Projektleiter

Prof. Dr. Rolf Arnold (TU Kaiserslautern)
Prof. Dr. Konrad Wolf (HS Kaiserslautern)
Dr. Konrad Faber (VCRP)

Fördervolumen1.08 Millionen Euro
Laufzeit:4/2015-09/2017
Projektträger:VDI/VDE-Innovation + Technik GmbH, Berlin
Projektkoordinatorin:Simone Wanken (Dipl.-Päd.)
Telefon: +49 (0) 631 205-5361
E-Mail: s.wanken(at)disc.uni-kl.de

Die zweite Förderphase des Projekt „OKWest II“ hat die Nachhaltigkeit und Breitenwirksamkeit der Ergebnisse der ersten Projektphase zum primären Ziel. Es verfolgt dieses Ziel weiterhin in Bezug auf die drei Leitlinien, welche bereits in der ersten Phase für das Projekt grundlegend waren.

Ausbau der Übergangsberatung und studienunterstützenden und hybriden Lern-Szenarien

Die Entwicklung der Online-Studienwahl-Assistenten (OSA) hat sich in der ersten Projektphase für die Studiengänge „MGS“ und „SOWI“ als Beratungs- und Informationsinstrument, besonders für beruflich qualifizierte Studierende, welche über die Eignungsprüfung Zugang zum Masterstudium erlangen, bewährt. Es werden in OKWest II, in enger Zusammenarbeit mit dem VCRP, Online-Studienwahl-Assistenten zu weiteren berufsbegleitenden Master-Studiengängen entwickelt, implementiert, getestet, evaluiert und in den Regelbetrieb überführt.

Im Rahmen der Entwicklung von Selbstlernkompetenzen werden die in der ersten Phase entwickelten eDSL-Kurse gemeinsam mit dem Projekt „Selbstlernförderung als Grundlage“ in die Curricula der Modellstudiengänge implementiert und zudem werden Wirkungsanalysen zum Einsatz der Selbstlernmodule durchgeführt. Die Entwicklung von hybriden Lernformaten in der ersten Projektphase war sehr erfolgversprechend. Hier konnten wesentliche organisationale Abläufe auf die Lernplattform OpenOLAT übertragen werden. Ebenso wurden innovative, kompetenzorientierte didaktische Szenarien anhand der Modellstudiengänge implementiert. Anhand einer Wirkungsanalyse soll in OKWest II der Einsatz der Organisations- und Lernszenarien evaluiert und angepasst werden. Zudem werden die neuen Lern- und Organisationsszenarien auf weitere Studiengänge des DISC übertragen.

Nachhaltigkeit und Breiterwirksamkeit der Kompetenzprofilerstellung und Kompetenzbilanzierung

In der zweiten Projektphase soll eine Modifizierung des KERN-Modells zur Entwicklung studiengangspezifischer Kompetenzprofile für eine breitenwirksame und nachhaltige Implementierung vorgenommen werden, sodass weitere Kompetenzprofile für berufsbegleitenden Master-Studiengänge gestaltet werden können. Zusätzlich ist in der zweiten Projektphase geplant, dass den studiengangspezifischen Kompetenzprofilen individuelle Kompetenzbilanzen gegenübergestellt werden.

Forschung und Übergangsforschung

In der zweiten Projektphase verfolgt die Forschung die Zielsetzung einer konzeptionellen Absicherung und Theorieeinbettung konsequent weiter. Die zentralen Forschungsanteile bilden verbundübergreifende Fragestellungen, welche die Entwicklung und Forschung aller Verbundpartner anhand der zwei Forschungsgegenstände „E-Portfolio“ und „Kompetenzorientierte Didaktik“ in den Blick nimmt.

Ein Forschungsschwerpunkt an der TU Kaiserslautern fokussiert die Übergangsforschung im weiterbildenden Masterstudienbereich. Einer der Forschungsschwerpunkte in diesem Bereich liegt hier auf einer statistischen Erfassung der Eignungsprüflinge von der Bewerbung bis zur Einschreibung über den Studienverlauf bis hin zum Studienerfolg in den geöffneten Studiengängen des DISC.

Im Rahmen von OKWest II werden zudem Wirkungsanalysen zu Produkten der ersten Phase  und Wirkungsanalysen zu Entwicklungen der zweiten Projektphase durchgeführt. Ziel der Wirkungsanalysen ist die Begleitung der Neuentwicklungen und die Optimierung der Produkte und Einsatzszenarien sowie die Verbesserung der Studierbarkeit und der Beratungs- und Begleitungsformate.

Zudem widmet sich dieser Forschungsteil der Frage nach der Berufsorientierung der Angebote wissenschaftlicher Weiterbildung wobei das Erkenntnisinteresse in der Aufdeckung des substantiellen Unterschieds zwischen wissenschaftlicher und beruflicher Bildung und den persönlichkeitsbildenden Effekten der wissenschaftlichen Bildung liegt.



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